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Wismarsche Str. 8
Sitz des Dekanats
1884/88 wurde im Zuge der Bebauung der Kröpeliner-Tor-Vorstadt in der Wismarschen Straße zwischen Feld- und Bergstraße für eine begüterte Rentiersfamilie ein repräsentatives Wohnhaus errichtet, das seit dem 20. Jahrhundert auch für die Universitätsgeschichte Bedeutung erlangen sollte. 1906 wurde es allerdings zunächst Sitz des mecklenburg-schwerinschen Domanialamtes Toitenwinkel. 1929 übernahm die Universität Rostock das Gebäude für das Geologische Institut in der Wismarschen Straße. Davor wirkte der Professor für Geologie und Mineralogie Eugen GEINITZ (1854-1925) im Neuen Museum. GEINITZ hat große Verdienste um die Erforschung der Geologie Mecklenburgs. Die Landspitze der Stoltera westlich Warnemündes heißt Geinitzort, ein dort liegender Findling Geinitzstein.
Seit 1935 leitete der auch international namhafte Geologe Kurd von BÜLOW (1899-1971) das Geologisch-Paläontologische Institut, das allerdings nach seiner Emeritierung und im Zusammenhang mit der 3. Hochschulreform in der DDR 1968 geschlossen wurde. Seitdem beherbergt das Gebäude Teile der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät.
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